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Scharfes Essen

20.November 2020

Bei der Schärfe handelt es sich nicht um eine Geschmacksrichtung wie süss oder sauer. Capsaicin heisst der Wirkstoff, der unter anderem für den scharfen Geschmack von Chili oder Paprika verantwortlich ist. Er ist zwar geschmacklos, reizt jedoch die Nervenenden, die normalerweise Wärmeimpulse wahrnehmen. Die Reizung empfinden wir als brennende Schärfe.

Scharfes Essen wärmt und kühlt gleichzeitig. Da die Schärfe auf die Wärmerezeptoren wirkt, werden gleichzeitig die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt.

Scharfes Gemüse wie Zwiebeln, Knoblauch und Lauchgewächse wirken antibiotisch und desinfizierend. Durch langsameres Essen, was bei scharfen Speisen meist automatisch der Fall ist, wird der Speichelfluss angeregt, was zusätzlich gut gegen Verdauungsbeschwerden und Mundgeruch ist.

Die scharfmachenden Stoffe in den Gewürzen erzeugen auf der Zunge einen brennenden Schmerz, wodurch ein Schmerzsignal an das Gehirn gesendet wird. Bei Schmerzen werden im Körper Endorphine ausgeschüttet. Diese Glückshormone entspannen und wirken euphorisierend.

 
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